Schleswig: Warnung vor Erpressermails

Bei der Kriminalpolizei Schleswig werden derzeit mehrere Anzeigen von Bürgerinnen und Bürgern erstattet, die E-Mails mit erpresserischem Inhalt erhalten haben. In den E-Mails wird den Geschädigten vorgehalten, sie hätten Pornoseiten besucht und seien dabei zudem bei kompromittierenden Handlungen von ihrer PC-Kamera gefilmt worden. Ein entsprechender Trojaner sei installiert und habe so den Tätern volle Kontrolle über Kamera und Mikrofon verschafft.

Dies alles ist natürlich frei erfunden und soll die Empfänger der Emails dazu verleiten, Geldbeträge zu transferieren, in den meisten Fällen in der Kryptowährung „Bitcoin“. Das würde eine Veröffentlichung der Aufnahmen verhindern.

Die Hintermänner sitzen meist im Ausland und agieren professionell sowie äußerst konspirativ, was die Ermittlungen deutlich erschwert. Die Polizei rät, entsprechende Emails zu ignorieren und auf keinen Fall auf die Forderungen einzugehen. Geschädigte werden gebeten, sich an ihre örtliche Polizeidienststelle zu wenden, um Anzeige zu erstatten.

Quelle: 28.09.2018 – 12:28
Schleswig (ots) –

Mittlerweile wird Sextortion als Form der Erpressung auch im großen Rahmen von internationalen Betrugsbanden angewendet. In letzter Zeit kommt es auch in Österreich zu vermehrten Anzeigen derartiger Betrugsfälle bei der Polizei.

Hierzu lesen: Film & Information zu: „Sextortion“ – vom harmlosen Flirt zur organisierten Erpressung

Über den Autor

Willi Schewski
Mensch // Fotograf // Fotojournalist // Videojournalist // Blogger

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