Flensburg: Guter Ort für gute Krimis – Lese-Tipps für Flensburg-Krimi-Fans

Flensburger Autor H.W. Jezewski beim Signieren seines Buches "Tod am Lachsbach"Flensburger Autor H.W. Jezewski beim Signieren seines Buches "Tod am Lachsbach"

Das Flensburg als Kulisse in Kriminalromanen vorkommt und als Drehort mancher TV-Filme und Serien diente, ist nicht unbekannt. Doch wer erinnert sich noch daran, dass die Stadt Flensburg fünf Jahre Jahre lang den „Flensburger Krimi-Stadtschreiber“ ausrichtete? Der erste „Stadtschreiber“ hieß Günter Gerlach, er verfasste seinerzeit den Krimi „Falsche Flensburger“ http://amzn.to/2utugK9.

Es folgten im 2-Jahres-Rhythmus: „Heute schön, morgen tot“ von Martina Bick, dann Peter Zingler, Tatjana Kruse (mit „Flensburger Bernsteinküssen“) und zuletzt Kathinka Wantula mit „Mörderisches Blut“ http://amzn.to/2eKdxNm. Dann war Schluss. Die Flensburger Verantwortlichen stellten den „Flensburger Krimi-Stadtschreiber“ ein.

Doch auch schon vor dem „Flensburger Krimi-Stadtschreiber“ gab es Autoren. die mit dem Flensburger Lokalkolorit arbeiteten: Einer von ihnen hieß Thomas Andresen (1934 – 1989). Der studierte Facharzt für innere Medizin und Oberarzt an einer Flensburger Klinik, schrieb Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften und verfasste nebenbei auch zwei Kriminalromane, die er 1961/62 unter dem Pseudonym Chris Martin in einem kleinen Leihbuch-Verlag veröffentlichte.

Er war freier Mitarbeiter beim Simplicissimus. Nicht wenige seiner Kriminalromane wurden auch erfolgreich vom Fernsehen verfilmt. Thomas Andresen starb am 20. Oktober 1989 in Flensburg.Quelle: http://www.krimi-couch.de/krimis/thomas-andresen.html

Vor einem Jahr (2016) erschien „Tod und Spiele: Der 2. Fall für Falko Cornelsen. Den Krimi schrieb die in #Bremen lebende #Journalistin und #Autorin Petra Mattfeldt. Der #Kriminalroman beinhaltet das Thema „aus dem Ufer gelaufenes #Sexspiel in einem #SM-Club“. Es gibt mittlerweile einen Nachfolger von „Tod und Spiele“, nämlich „Blut-Schmuck„. Über den Krimi wird hier im Blog sowie bei „Flensburg Mittendrin“ noch ausführlich berichtet.

Soweit hier der offizielle Buchinhalt: „Die Kommissarin Sarah Bischoff lernt auf der Beerdigung ihrer Mutter Lisa Schönfeld kennen, die sich als eine Freundin aus Jugendtagen vorstellt. Nachdem Lisa eine Halskette an Sarah bemerkt, verschwindet sie sichtlich verstört von der Trauerfeier.

Sarah Bischoff beginnt daraufhin mit ihrem Freund, dem Profiler Falko Cornelsen, hinter das Geheimnis des Schmuckstücks zu kommen und öffnet damit die Tür zu einem dunklen Kapitel, in dem auch ihre eigene Familie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint.“

Neben genannten Autoren gibt es noch einige andere, die intensiv mit dem Flensburg-Kolorit arbeiten. Hier einige Beispiele:

Frank-Peter Hansen. Der in Flensburg Geborene lebt als freier Autor in #Berlin. Von ihm erschien u.a. dieser Krimi: „Fördemord“ http://amzn.to/2eKDWdH

Wimmer Wilkenloh: „Donnergrollen“ http://amzn.to/2eKq9nq,

Rezension: Autor Wimmer Wilkenloh versteht es, den Leser in seinem Buch „Donnergrollen“ zu fesseln und die Handlung mit Geschichtsinformationen (deutsche Besatzung Dänemarks) intelligent zu verknüpfen. Seine Schreibe ist flüssig, der Text leicht zu verstehen und hat einen poetischen Anspruch. Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen, ohne zu ermüden.

Mehr noch, es animiert zum Recherchieren: Finden doch Surffans in dem Buch Tipps für Spots in Dänemark und erfahren zugleich geschichtliches Hintergrundwissen. So spielt eine Handlung am „Klitmöller“ – Südstrand, auch „Bunker Beach“ genannt. Der Autor erzählt, wie es zu der Entstehung der Bunkereranlage in Hanstholm kam, die als einer der größten Bunker von der deutschen Wehrmacht in Dänemark zur Verteidigung gebaut wurde.

Und es ist eben diese Bunkeranlage und die Geschichte dahinter, die die Verbindung schließt von Vergangenheit mit Gegenwart. Wilkenloh versteht es dabei geschickt Fiktion mit Fakten zu verknüpfen, ohne in Kitsch oder Klischees zu verlaufen. Alle Handlungen sind klug miteinander verkittet und bilden so einen Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite den Leser packt. Nachrichten-Net / Willi Schewski

Heinrich Reinhard Pelte: „Kielwasser – Der zweite Fall für Kommissar Jung“ http://amzn.to/2vF57L1.
Dieter Neumann: „Nebel über der Küste“ http://amzn.to/2tWgufD.
Harald Jacobsen: „Der Ripper von Flensburg“ http://amzn.to/2utAwBJ

Ebenso einen Flensburg-Krimi hat der in der Fördestadt lebende Politiker (LINKE) und Autor Heinz-Werner Jezewski geschrieben: „Tod am Lachsbach“. Mehr dazu hier im Blog.

Buchinhalt: Es ist der Zufall, der Helmut „Chip“ Zcipiorski, seines Zeichens Computerfuzzi, in die Ermittlungen um einen Mord am Flensburger Lachsbach verwickelt. Der Zufall, seine Bekanntschaft mit dem Kommissar Robert Bohlke und dessen attraktive Kollegin Sabine Wohlfahrt, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Das und die Tatsache, dass er die Ermordete vor ihrem Tod gut gekannt hat, lässt ihn sich in den Fall vertiefen.

Während sich sein Verhältnis zu Biene holperig aber immerhin in die richtige Richtung entwickelt, wird die Aufklärung des Mordes mit jeder Erkenntnis schwieriger. Dass die Frau seines Freundes Bohlke enger in den Fall verwickelt ist, als es allen Beteiligten recht sein kann, erschwert die Ermittlungen zusätzlich. So stochern die drei im Sumpf der Flensburger Gesellschaft und versuchen, die Zusammenhänge zwischen Gelegenheitsprostitution, Bestechung und Bauprojekten in der Stadt aufzuklären. Denn eins wissen sie: In diesem Dreieck werden sie den Mörder finden.

Über den Autor

Willi Schewski
Seit 2008: mobile journalist, Multimedia Storyteller. Mobiler Reporter. Fotojournalist. Fotograf. Blogger

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