Die Wachstumsmaschine – Warum der sozial-ökologische Wandel nötig ist und wie er klappen kann

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// System Error – Wie endet der Kapitalismus? // Die Wachstumsmaschine – so lautet der Titel eines Kurzfilmes, den das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Heinrich-Böll-Stiftung am 20.08.2018 veröffentlicht haben. Der gezeichnete Film erklärt, warum permanentes Wirtschaftswachstum das Versprechen auf Wohlstand und ein besseres Leben für die meisten Menschen nicht erfülle, sondern die ökologischen Grenzen der Erde sprengt und sie unbewohnbar mache. Ein grundlegender sozial-ökologischer Wandel sei nicht nur nötig, sondern durch eine ressourcensparende Kreislaufwirtschaft auch möglich.

„Der Hitzesommer hat es erneut klar gemacht: Es ist höchste Zeit, die Wirtschaft so umzugestalten, dass sie Klima und Umwelt schont und zugleich allen Menschen weltweit ein gutes Leben ermöglicht“, sagt Urs Kleinert von der bundesweiten Attac Arbeitsgruppe „Jenseits des Wachstums“.

„Das geht nur mit mehr demokratischer Beteiligung, weniger Energieverbrauch sowie neuen, effizienten Technologien statt sinnloser Wegwerfprodukte“, „Als Attac werden wir unser Engagement für eine sozial-ökologische Transformation künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken.“

Die Premiere des Kurzfilms fällt zusammen mit dem Klimacamp im Rheinland, bei dem Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Deutschland bis zum 22.08.2018 Strategien für einen Kohle- und Atom-Ausstieg beraten.

Am 21.08.2018 beginnt die 6. Internationale Degrowth-Konferenz in Malmö. Die Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit (engl. International Conference on Degrowth for Ecological Sustainability and Social Equity) ist eine internationale Konferenzreihe.

Die Internationale Degrowth-Konferenz wurde 2008 begonnen und findet im Zweijahresabstand statt. Sie vertritt den Anspruch, rund um Themen der Wachstumskritik und Wachstumsrücknahme auf einer Veranstaltung Praktiker, Aktivisten und Wissenschaftler zusammenzubringen.

Weitere Informationen:
Klimacamp: www.klimacamp-im-rheinland.de

Degrowth-Konferenz in Malmö:www.degrowth.info/de/konferenzen/malmoe-2018

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Der neue Dokumentarfilm von Grimme-Preisträger Florian Opitz wird in Kooperation mit der Europa Universität Flensburg und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. – BEI am 23.8. noch einmal um 15 Uhr im 51 Stufen Kino – Im Deutschen Haus gezeigt.
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Regisseur Florian Opitz statt.

In seinem neuen Dokumentarfilm SYSTEM ERROR macht sich der zweifache Grimme Preis-Träger Florian Opitz (SPEED, DER GROSSE AUSVERKAUF) auf die Suche nach einer Erklärung für einen der großen Widersprüche unserer Zeit: Warum sind wir so besessen vom Wirtschaftswachstum, obwohl wir wissen, dass es uns am Ende schadet?

SYSTEM ERROR beleuchtet bisher häufig verborgen gebliebene Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen – einem System, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende selbst das Wasser ab – so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat. Die Frage ist: Sind wir tatsächlich bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?

TRAILER zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=_SbJOHvlXLY

Quellen: Attac / Wikipedia
Foto: Bildschirmkopie YouTube „Die Wachstumsmaschine“

Über den Autor

Willi Schewski
Mensch // Fotograf // Fotojournalist // Videojournalist // Blogger

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