Buchtipp: „Recht am Bild Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative (2. Auflage)

Zweite aktualisierte Auflage des Recht am Bild Fotorechts-Buches // Social Media, Drohnenfotografie, Persönlichkeitsrecht im Arbeitsverhältnis, Fotos in der Cloud, Durchsetzung von Ansprüchen, Hinweise zur Nutzung von Marken und Designs, rechtliche Besonderheiten in Österreich und der Schweiz, Checklisten für die Praxis

Fotografieren macht Spaß. Das stimmt. Schnell mal die Kamera oder das Fotohandy auf einer Party oder Konzert gezückt, raufgedrückt, Bild bei Facebook, Twitter, im Blog oder wo auch immer hochgeladen – und schon freut man sich. Fotografien ist einfach, dass kann heute grundsätzlich jeder. Und dass ist auch gut so. Dass diese Freude aber schnell getrübt werden könnte, merkt man meist erst hinterher: nämlich dann, wenn ein Abmahnschreiben eines Anwaltes im Briefkasten landet, weil man, vielleicht unabsichtlich und ohne Wissen, Persönlichkeitsrechte oder Markenrecht verletzt hat.

Wie man das verhindern kann, zeigt das Buch der Autoren, Fotografen und Anwälte „Recht am Bild“ von Florian Wagenknecht und Dennis Tölle. Und das machen sie gut und vor allem für den Leser leicht verständlich. Die Texte werden durch professionelle Fotografien aufgeschönt und illustriert.

Neue Auflage: Nachdem sich Rechtsprechung und Gesetzeslage in den letzten Jahren in einigen Bereichen des Fotorechts (weiter)entwickelt haben, war es an der Zeit das Buch „Recht am Bild: Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative“ zum Thema Fotorecht auf den aktuellen Stand zu bringen.

Es erhielt ein frisches Design, hat knapp 100 Seiten mehr Inhalt. "Die zahlreichen positiven und konstruktiven Rückmeldungen zur ersten Auflage haben wir selbstverständlich genutzt, um das Buch für den Praktiker noch eingänglicher zu machen. So haben wir beispielsweise die Merksätze umfangreich ergänzt, einige kurze Checklisten erarbeitet und die bisherigen Themen und Musterverträge auch auf den Praxisbezug hin überarbeitet", schreiben die Autoren

Das Buch richtet sich dabei nicht nur an Berufs- und seminprofessionelle Fotografen sondern auch Hobby- und Spaßknippser, die gerne mal ein Bild auf einer Party, auf der Straße, im Theater, im Cafe, oder anderen Orten und Plätzen fabrizieren.

Ebenso ist dieses Buch für Menschen geeignet, die nicht fotografieren (können oder wollen), aber gerne Fotos auf ihrer Webseite, ihrem Blog, bei Facebook, Twitter, Google+ und anderen sozialen Medien veröffentlichen wollen.

Es zeigt sich: Hier sind nicht nur Theoretiker (Anwälte) am Werk, die sich über das Recht am Bild auskennen, sondern ebenso Praktiker, die, als Fotografen mit Herz und Verstand, alle Seiten möglicher Beteiligter, die an einer Fotoarbeit werkeln (z.B. Models, Agenturen, Verlage, Bildnutzer), belichten. Sie führen den Leser dabei versiert durch die einzelnen Kapitel, nennen die Tücken des Gesetzes und der vielen Fallstricke. Die Autoren legten dabei den Schwerpunkt auf das Urheberrecht.

Praxis-Beispiele: Darf ich Polizeibeamte im Dienst fotografieren? Wie sieht es bei der Event- und Straßenfotografie aus? Was ist erlaubt bei Sportveranstaltungen oder der Hochzeitsfotografie?

Wagenknecht und Tölle umschreiben die Fälle meist trocken und fundiert, aber ohne zu langweilen. Der Verfasser selbst konnte einige Erkenntnisse entdecken, die er vorher nicht genügend kannte.

Das Buch „Recht am Bild. Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative“ ist im dpunkt.verlag erschienen und kostet 34,90 €

Über den Autor

Willi Schewski
Seit 2008: mobile journalist, Multimedia Storyteller. Mobiler Reporter. Fotojournalist. Fotograf. Blogger

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