Flensburg: Ausstellung „`Reichskristallnacht` in Schleswig-Holstein“

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In der Nikolaikirche Flensburg wird vom 25. Oktober bis 21. November 2018 die Wanderausstellung „`Reichskristallnacht` in Schleswig-Holstein“ gezeigt. Die Verfolgung der jüdischen Minderheit in Deutschland erreichte mit dem Novemberpogrom 1938 einen ersten Höhepunkt. Begonnen hatte sie aber bereits 1933, als die Nationalsozialisten am 1. April reichsweit einen Boykott jüdischer Geschäfte, Rechtsanwaltskanzleien und Arztpraxen durchführten und damit die erste zentral geleitete antijüdische Aktion im Dritten Reich.

Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein zeigt das jüdische Leben von der Jahrhundertwende bis zu seiner Zerstörung durch die Gräuel der Nazizeit. Sie wurde von Prof. Dr. Gerhard Paul, EUF, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung (jetzt Landesbeauftragter für politische Bildung) erarbeitet und vom Landesarchiv Schleswig-Holstein konzipiert und gestaltet. Die Ausstellung erzählt durch Bilder und Texte vom Schicksal schleswig-holsteinischer Familien jüdischen Glaubens und stellt so facettenreich die Schrecknisse der Reichspogromnacht dar.“

Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe „erinnern um zu lernen — gedenken um zu verändern“.

Aus dem zugehörigen Einladungsflyer: „Zerstörte Synagogen und verwüstete Geschäfte mit zerschlagenen Fensterscheiben gaben der `Reichskristallnacht` vom 9. November 1938 ihren verharmlosenden Namen. Mit einer Ausstellung und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm wollen wir an das Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung im Nazi-Deutschland erinnern und darauf hinwirken, dass sich solch ein gesellschaftliches Verbrechen nicht wiederholt.“ Die Veranstaltungsübersicht als pdf

Über den Autor

Willi Schewski
Mensch // Fotograf // Fotojournalist // Videojournalist // Blogger

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