Achtung toxisch! „Möchten Sie den Kassenzettel?“ – Auf diese Frage lieber „Nein Danke!“ sagen!

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DAS sollte jeder wissen: Meidet Kassenzettel! „Möchten Sie den Kassenzettel?“ – auf diese Frage lieber „Nein Danke!“ sagen. Warum? Kassenzettel werden mittels des Thermodirektdruck hergestellt und dieses ist toxisch, es enthält BiphenolA (BPA). Die Chemikalie BPA bleibt leicht an der Haut haften und kann so in den Organismus gelangen. Über die Haut können bedeutsame Mengen des gesundheitsschädlichen Stoffs in den Organismus gelangen. Kassierer sind entsprechend hoch belastet.

Kunden, die mit Kassenzettel in Berühung kamen, sollten sich möglichst rasch gründlich die Hände waschen. Lasst keine Kinder damit spielen. Lage Kassenzettel nicht in deine Geldbörse!

Ein Fall für den Restmüll
Kassenzettel und Fahrkarten gehören durch ihre spezielle Beschichtung und die darin enthaltenen Chemikalien nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll.

Landen sie im Recyclingkreislauf, kann das in ihnen enthaltene BPA etwa in Form von Recyclingtoilettenpapier in Kontakt mit Mensch und Umwelt kommen.

Warum Thermodirektdruck?
Seit Ende des 20. Jahrhunderts kommt vor allem der Thermodirektdruck zum Einsatz, bei dem Rollen aus Thermopapier verwendet werden. Teilweise altert Thermopapier relativ schnell. Das Schriftbild verblasst allmählich unter Licht- und Wärmeeinfluss oder wird durch Fremdstoffe nach und nach aufgelöst. Abhängig vom verwendeten Thermopapier kann der Kassenbon gesundheitsschädliche Stoffe wie Bisphenol A enthalten, welches bei Kontakt mit dem Papier über die Haut aufgenommen wird.

Dass BPA schädlich für den menschlichen Organismus ist, bestätigt auch das Umweltbundesamt.

Zahlreiche Studien belegen, dass Bisphenol A in das Hormonsystem von Säugern und Gewässerorganismen eingreift. Es gibt Untersuchungen, die der Chemikalie bereits bei niedrigen Konzentrationen negative Effekte auf die Sexualität sowie einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen nachweisen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Stoff die Entwicklung geistiger Fähigkeiten und des Verhaltens beeinträchtigen kann und Aggressivität fördert und Lernen hemmt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die bis heute vorliegen, sind jedoch nicht ohne Widersprüche.

Viele Studien werden von Wissenschaftlern kontrovers diskutiert.

ÜBRIGENS: #Rewe verwende bereits seit 2012 bisphenolfreie Etiketten und Kassenzettel! Ebenso wird bei dm-Märkten und bei Edeka darauf verzichtet.

Quelle: Umweltbundesamt

Ausführliche Information des Umweltbundesamtes als pdf

Sowie: „BUND-Hintergrund: Bisphenol. Aufschub von Bisphenol A-Verbot in Thermopapier gefährdet Schwangere am Arbeitsplatz und Kunden allgemein“ (pdf)

Über den Autor

Willi Schewski
Mensch // Fotograf // Fotojournalist // Videojournalist // Blogger

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